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Herbstgruesse

Karin, Kim and Thorsten

 

 

 

Ja – es gibt uns noch :o)

Wir hatten eine sehr arbeitsreiche, aber auch erfolgreiche Zeit. Die andernfalls leider wenig Zeit zum Schreiben uebrig hatte. Mehrmals hatte ich angefangen, aber immer, wenn ich weiterschreiben wollte, war der bisher geschriebene Text so veraltet, dass es einfach keinen Sinn mehr machte, diesen so fortzusetzen.

Aber wir sind ja sehr froh, dass es so laeuft – denn das ist das Wichtigste und davon leben wir.

Nun aber – nach der Saison und vieler anderer Aufarbeitung – finde und nehme ich mir endlich die Zeit, euch ueber die Neuigkeiten auf unserer Ranch in Kentniss zu setzen.

Turbulent ging es zu, diesen Sommer. Wir hatten gluecklicherweise viele Gaeste – Jahr fuer Jahr geht es ein Stueck weiter bergauf. Trotz der Wirtschaftskrise haben wir einen guten Schritt nach vorne gehen koennen. Was uns noch mehr erfreut, da das durch die Wirtschaftskrise keinesfalls selbstverstaendlich ist. Wo spart man denn zuerst? Unter anderem am Urlaub. So haben wir von Reisebueros, mit denen wir zusammenarbeiten, das Feedback bekommen, dass die Reisen ins Ausland deutlich zurueckgingen.

Ist ja auch verstaendlich – gerade solche Individual-Reisen nach Kanada sind kostspielig. Trotzdem hatten wir neben mehr und mehr kanadischen Gaesten auch einige Deutsche – und auch wieder ein paar „Wiederholungstaeter“ (Gaeste, die schon wiederholt bei uns waren) auf der Ranch begruessen duerfen. Unter diesen Umstaenden freut uns das erst recht enorm!

Ein kleines Entgegenkommen von unsererseits – wir haben die Preise nun ein wenig abgeandert und Pakete geschnuert – bei denen man preislich „etwas besser bei weg kommt“.

Was ist sonst noch passiert?

Das interressanteste ist wohl, dass wieder 3 Fohlen auf unserer Ranch zur Welt gekommen sind.

Unsere Stute Lilly hatte eine entzuendete Placenta und wir waren in grosser Sorge, dass das Fohlen zu frueh auf die Welt kommt und somit nicht ueberlebensfaehig waere. Aber mit Hilfe unseres Tierarztes in Williams Lake, guten Medikamenten und unserer Pflege ging gluecklicherweise alles gut und so ist „Sparks“, unser drittgeborenes Fohlen dieses Jahr, wohl auf und mittlerweile auch praechtig entwickelt.

Lilly und Sparks

Auch bei unserem erstgeborenen Fohlen „Trico“ hatten wir anfangs etwas Sorge. Er hatte eine verkuerzte Sehne am forderen rechten Bein. Kaum das Licht der Welt erblickt, hat der kleine Knopf auch schon die Tierklinik von innen kennen gelernt. Dort hat er sich naemlich mit seiner Mama – unserer Stute „Mascha“ 2 Wochen lang aufhalten muessen, um dort taeglich sein Bein einbandagieren zu lassen. Aber auch er hat das alles laengst hinter sich und springt einwandfrei und unbeschwert ueber die Felder.

Unser zweitgeborenes Fohlen „Spots“ (seine Mama ist unsere Stute Bullit und hat aehnliche Flecken wie er, nachdem wir ihm dann auch den Namen gaben) ist absolut problemlos und ohne Komplikationen auf die Welt gekommen – erfreut sich somit bester Gesundheit und unbeschwertem Leben.

Bullit, Masha, Trico und Spots

In tatkraeftiger Unterstuetzung unserer Mitarbeiter haben wir ausserdem  auf den Heufeldern einen grosses Stueck eingezaeunt, auf dem unser Zuchthengst „Joe“ mit seiner „Lebensgefaehrtin“ Dolly (eine Stute, mit der sich Joe einfach gut versteht und die schon den Winter gemeinsam in Joe’s Gehege verbracht haben, so dass Joe nicht ganz alleine ist) nun im Sommer „residiert“.

Joe hat auf unserer Ranch ein Stueck fuer sich, das eingezaeunt, aber nicht wirklich gross ist und auf dem auch im Sommer kein Gras waechst. Im Vergleich zu dem haben unsere anderen Pferde mit dem Nachbars-Grundstueck, das wir mitnuetzen duerfen, und  unseren Heufeldern ueber 100 Acres zur freien Verfuegung. Fuer unsere anderen Pferde ein traumhaftes Leben und fuer unseren Joe im Gegenzug eine Bestrafung, dafuer, dass er ein Hengst ist. Aber man kann einen Hengst nicht in einer Herde mit Wallachen und Stuten halten. Es gab zwar noch den ein oder anderen Zwischenfall – der Zaun wurde demoliert, ausserdem Joe und auch ein paar andere Pferde etwas verletzt. Aber aus der Erfahrung wird man klug, repariert und verbessert und letztlich erreichten wir doch unser Ziel – wenn auch mit viel Zeitaufwand und Arbeit.

Nebenher haben haben wir fast eine kleine Tierklinik betrieben – unglaublich, was bei so einer Tierschar staendig an Verletzungen und Krankheiten anfaellt. Gluecklicherweise scheut sich Thorsten nicht, ist schnell lernfaehig und mit Unterstuetzung/Rat unserer Tierklinik machen wir mittlerweile vieles selbst. Und wer sich darueber wundert, dass unser Hund (im ersten Bild) Timon so duenn  ist - das ist eine Folge von einem schweren Herzfehler. Denselben, wie ihn unser verstorbener Hund Boris (der ja sein Onkel war) hatte. Er bekommt nun Medikamente. Ausserdem sind die Aerzte erstaunt, wie fit er dafuer ist. Ihm gehts dennoch recht gut und wir haben die Hoffnung, dass er mit den Medikamenten, spezieller Nahrung und guter Pflege doch noch ein paar Jahre vor sich hat.

Nicht zuletzt haben wir uns dann auch noch um unsere Gaeste gekuemmert – so wie diese sich um uns und vor allem auch um unsere Tiere ;o) Herzlichen Dank auf diesem Wege nochmals fuer eine wunderschoene und gesellige Zeit mit euch allen!

Das moechte ich noch kurz erwaehnen: Ganz besonders geruehrt hat mich die Tatsache, wie die Mutter einer Familie - die auch schon zum zweiten Male da waren und ein grosses Einfuehlungsvermoegen besitzen, was die Tierwelt angeht –

unsere Tochter Kim und ihren Sohn unter deren Protest, da schon zum zweiten Male etwas zu trinken holen, herunter ins Chalet geschickt hat.

Alle sassen am Grillplatz, denn eigentlich wollten wir gerade mit dem Grillen starten, und sie hatte bemerkt, dass Thorsten und ich im Huehnergehege gerade damit beschaeftigt waren Lilly bei der Geburt ihres Fohlens zu helfen. Das Ablenkungsmanoever war erfolgreich - sie wollte dass Lilly in Ruhe gebaeren kann.

Alles ging ganz schnell sowie reibungslos, das Fohlen kam gesund auf die Welt und anschliessend hat sich dann alles um den Neuankoemmling versammelt.

Direkt nach Sparks' Geburt

Ausserdem haben wir auch noch einen kleinen Platz geschaffen, an dem man schoen am Wasser sitzen und ins Wasser gehen kann.

Und einen „Barn” gebaut, der dazu dient das Heu darin im Winter zu lagern, welches wir fuer unsere Pferde benoetigen. Wir sind immer noch beschaeftigt mit einigen Aussenarbeiten und halten uns ran, denn der Winter kann jederzeit vollends einbrechen.

Ihr seht, wir sind schoen fleissig und die Arbeit reisst nicht ab...

Daher verabschieden wir uns fuer Heute. Wuenschen euch eine gute Adventszeit, viel Gesundheit und Freude.

So wie sie bei uns aufkommt, wenn wir u. a. diese Szene erleben duerfen:

Alles Liebe und auf bald

Eure Daeublers

 

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Reserve Champion

Wir haben eher kurzfristig, 2 Tage vorher, unseren einjaehrigen Hengst Dancer, der inzwischen schon bald so gross ist wie unsere 3jaehrige Ronya, bei einer Horse Show angemeldet. Thorsten wollte fuer seine Trainerausbildung etwas Erfahrung mit Turnieren sammeln.  Das Resultat kann sich sehen lassen. Dancer wurde in seiner Klasse, den Hengsten, Erster und unter allen teilnehmenden Paints Zweiter.

 

Rocky konnte ebenfalls ueberzuegen

Auch Rocky konnte in den 5 verschiedenen Disziplinen, in denen er gemeldet wurde ueberzuegen und so haben wir jetzt eine nette Sammlung von Schleifen an der Wand haengen.

Durch die Erfolge werden das Zucht- und Reitprogramm bestaetigt.

 

Kim lernt reiten

Seit diesem Jahr lernt Kim nun ernsthaft reiten.

Im Misty Pines Pony Club - 100 Mile House lernt Kim den klassischen englischen Reitstil und zugleich auch das Springreiten.

Hier sieht man sie bei ihrer ersten Reiterpruefung. Neben den reiterlichen Faehigkeiten musste sie auch zeigen, dass sie sich mit dem Zubehoer und der der Pferdepflege entsprechend auskennt.

Ihre Pruefungsergebnisse waren sehr gut und wenn sie so weitermacht, dann wird sie Thorsten auch noch irgendwann einholen.

Fuer ihre Leistungen in diesem Jahr hat sie gleich drei Preise vom Pony Club verliehen bekommen.

Bueffel aus naechster Naehe erleben

Die Familie unseres Hufschmieds besitzt eine Bueffelranch am nicht all zu weit entfernten Green Lake.

Waehrend des Sommers fuehren diese taeglich Touren durch wobei man fast hautnah an die Bueffel herankommt.

Die Tour dorthin ist ein ein wunderschoener Tagesausflug entlang von Watch und Green Lake.

Natuerlich gibt es dort auch ganz frisches Bueffelfleisch direkt vom Erzeuger zu kaufen, das sich dann prima am Abend auf dem Grill macht.

 

 

maple leaf
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