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Ausflug zum Eakin Creek

und

Abstimmung zum Rufnamen unseres Fohlens

 

Karin, Kim and Thorsten

 

 

FAMILIENAUSFLUG

 
So ein Gästebetrieb ist schon ganz unterschiedlich und spontan. Manchmal waren wir nun schon voll belegt und haben sogar Leute abweisen müssen. Manchmal haben wir gerade mal zwei Gäste da. So im Großen und Ganzen können wir uns über die Anzahl unserer Gäste  keinesfalls beschweren. Es läuft immer besser und es kommen auch immer mehr Anfragen an - für unser immer noch erstes Jahr sind wir sehr zufrieden und zuversichtlich, daß wir es schaffen werden, wenn es weiterhin so anläuft. Und diese Aufgabe einer Ranch mit zusätzlichem Gästebetrieb ist für uns die optimale Aufgabe, in der wir alle Drei aufgehen.
 
Was natürlich etwas ins Hintertreffen gerät, ist das eigene Privatleben - denn wir sind halt kein Hotel sondern eine Gästeranch, wobei wir in ganz nahem und recht persönlichem Kontakt zu unseren Gästen stehen und auch viel Zeit mit ihnen verbringen. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter in unser Familienleben komplett miteingebunden.
Das war uns von vornherein bewußt, wir haben uns darauf eingestellt, es macht uns Spaß und wir kommen auch sehr gut damit klar.
Wenn sich dann aber so eine Situation, wie neulich ergibt, sind wir auch nicht unglücklich und nützen diese Ausnahmesituation spontan...
 
Es war die Zeit als unsere letzten Helfer Marko und Sebastian weiterzogen und sich am selben Tag unsere letzten Gäste verabschiedeten. Wie es der Zufall so will - vier Tage später kamen erst unsere neuen Helfer an und am gleichen Tag die nächsten Gäste.
Also wirklich 4 Tage für uns Drei ganz alleine - und das gerade über das Wochenende. Was bietet sich da besser an, als zwischenrein einfach auch mal die Arbeit, Arbeit sein zu lassen und mal wieder ganz für uns die gemeinsame Zeit etwas zu genießen?!
Neben den täglichen Aufgaben und einiger Arbeit, die im eigenen Haus liegenblieb (weil dieses kommt eben immer zuletzt dran) und die wir verrichteten, haben wir uns einfach eine Auszeit genommen und zwei Ausflüge in unsere Umgebung gemacht - schön, wenn auch wir zwischenrein mal die Möglichkeit haben, etwas von unserer neuen Heimat zu sehen und zu erkunden ;o)
Von einem Ausflug möchte ich euch heute berichten:
 

EAKIN CREEK ROAD

 
Ca. 15 Autominuten entfernt von uns, den Highway entlang, geht es rechts ab in die "Eakin Creek Road". Da war ich neulich spontan mit einem unserer lieben Gäste Uli (die ich auf diesem Wege auch herzlich grüße :o)  - mittags sind wir los bei schönstem Wetter und der Möglichkeit mich für ein paar Stunden davonzustehlen. Dort war es so wunderschön, daß ich Thorsten und Kim diese Idylle fernab des Highways auch unbedingt zeigen wollte.
Wie sich nach dem Ausflug mit Uli herausstellte, war dies sogar der alte Highway der nach "Little Fort" führt - eine "Gravelroad" (nicht geteert, sondern Schotter) die direkt am "Eakin Creek" - einem Bach - entlang verläuft. Links und rechts kann man immer wieder abbiegen und in die Berge fahren. Allerdings braucht man dazu am besten einen Geländewagen - wir waren mit unserem Pickup unterwegs, der uns wieder einmal treue Dienste leistete.
Was gibt es über diesen Ausflug zu berichten?
 
Es ist nichts furchtbar Aufregendes zu sehen - aber einfach eine total vielseitige und wunderschöne Natur. Man biegt vom Highway ab und hat das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Ganz am Anfang der Strecke hat es einen kleinen naturbelassenen See, wo Holztische und Bänke stehen, an dem man wunderbar Picknick machen kann. Da waren auch ein paar Kanadier die jedes Jahr dort hin kommen um zu Angeln. Nach einem netten Gespräch ging es dann auch schon weiter.
Den einen Weg in die Berge - den damals auch Uli und ich genommen hatten, dann aber das Auto stehen lassen mußten und zu Fuß weiter, weil wir wegen der Schlaglöcher nicht weiter kamen - schlugen wir dann ebenso ein. Kurz darauf wieder umgedreht, da diese "Logging Road" bald ins "Dead End" (meint Sackgasse) führte. Nur haben wir dann auf dem Rückweg einen Bewohner dieser Gegend getroffen:

Black bear at Eakin Creek Rd

 
Das war übrigens das zweite Mal, daß ich an der Stelle Bären sah - zuvor schon mit Uli eine Bärenmutter mit ihrem Jungen.
 
Also weiter - es ist einfach klasse, ohne festen Plan darauf los zu fahren und da abzubiegen, wo es einem gerade einfällt und schauen, was da kommt. Diesesmal links ab - und wieder ganz hoch in die Berge. Weil uns dann von einem umgefallenen Baum der Weg versperrt wurde (und Thorsten feststellte, daß man möglichst hier doch immer eine Kettensäge dabei haben sollte) bogen wir dann doch noch in eine andere Richtung ein -fuhren, schauten und bewunderten die wilde Natur mit all den unterschiedlichen Facetten und wiederum begegneten wir - dieses mal zwei - Bären.

Das ist ja, was uns immer noch besonders begeistert - diese Tiere hier in der Natur erleben zu können.

 
Zurück am Eakin Creek war dann auch endlich mal ein Picknick angesagt.
es gibt ein paar traumhaft schöne Stellen, die einfach malerisch sind. Es hat nicht allzuviel Platz, da man durch eine Schlucht fährt - aber wenn man, was das angeht, keine zu großen Ansprüche stellt, findet sich überall ein Plätzchen.

Eakin Creek

 

Wir entschieden uns für die Stelle, wo in der Schlucht rechts vom Weg mittendrin ein kleiner Berg steht, geschmückt von ein paar einzelnen Bäumen, die daraus wachsen. Dieser Berg schaut einfach skuril und witzig aus. Hintenrum fließt der Bach entlang.

Eakin Creek picknick site

 

Für uns ein schöner Platz, um eine Stärkungspause einzulegen und Kimi nützte auch gleich die Gelegenheit, ihre selbstgebastelte Angel auszuprobieren. Da ihre Angel jedoch keinen Köder hatte und im Bach kein einziges Fischlein zu sehen war, blieb es dann beim Versuch ;o)

 

Eakin Creek - Kim mit Angel

 

Egal - hat trotzdem Spaß gemacht!!

 

Letztendlich fuhren wir dann nochmals in die Berge, wo man weit oben einen gigantischen Weitblick über die Monashee Mountains bishin zu den Rocky Mountains hat.
Ich habe mich für dieses Foto entschieden, obwohl man da nicht diesen freien Weitblick hat - aber vielleicht habt ihr schon festgestellt, daß es nicht so einfach ist, eine lange Bergkette schön aufs Foto zu bringen - entweder zuweit weg oder auf dem Foto nicht wirklich eindrucksvoll. Auf diesem Foto hat man hingegen einen kleinen Kompletteindruck.

 

Eakin Creek - Mountain view

 

Alles in allem ein wunderschöner Tag und wiedermal die Erkentnis und ein großes Glücksgefühl in so einem Land leben zu dürfen!
Ein andermal werde ich dann über den Ausflug zu den "Mahood-Falls" berichten.
 

Nun nochmal zu unserem Nachwuchs

Ihr habt uns sehr, sehr viele Namensvorschläge geschickt - herzlichen Dank dafür :o)
Für die Abstimmung können wir natürlich nicht alle nehmen - zumal das Programm eine Abstimmung von höchstens 10 Namen vorgibt. Wir haben uns diejenigen Namen ausgesucht, die für uns am ehesten passen und bitten nun nochmals um eure Mithilfe. Ihr habt nun die Möglichkeit folgend auf unserer Website abzustimmen. Ihr habt nun eine Woche Zeit, euch für euren persönlichen Lieblingsnamen zu entscheiden.

Dann möchten wir uns ganz herzlich von euch verabschieden und melden uns zum nächsten Mal mit dem neuen Namen unseres kleinen Fohlens.

Eure Alexander-MacKenzie-Schar

 

 

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