ich habe bei
einigen, mit denen wir E-Mail-Verkehr hatten, ja schon erwähnt, daß wir
demnächst über schöne Neuigkeiten berichten können - nun ist es
soweit:
Unsere Stute
Lilly hat am 19. Juni ihr Fohlen auf die Welt gebracht. Das ist das erste
Fohlen, das auf unserer Ranch geboren wurde - zumindest seit wir auf dieser
Ranch sind ;o)
Dementsprechend ist es für uns natürlich ein ganz großes
und besonderes Ereignis!
Miterlebt
haben wir die Geburt allerdings nicht. In der Regel wollen die Pferde bei der
Geburt ganz für sich sein und zögern diese dann auch dementsprechend heraus,
wenn sie sich gestört fühlen.
Wir haben
jetzt schon von einigen gehört, die selbst Pferde haben - Kanadier, als auch
Deutsche (ich erwähne das, weil die Pferdehaltung in Kanada sich von der in
Deutschland sehr unterscheidet) - daß sie nächtelang Wache hielten und es aber
immer gerade dann kam, wenn man abwesend war. Sogar auch schon bei einer
Kaffeepause - laut Bericht.
Die Geburt
findet in den allermeisten Fällen nachts statt. Und dann geht das auch sehr
schnell. Das wurde von der Natur so eingerichtet, da diese ja Beutetiere sind
und während der Geburt ihren natürlichen Feinden hilflos ausgeliefert
sind.
So kam es, daß
Thorsten am Dienstag Morgen kurz nach 6 Uhr morgens aus dem Fenster schaute und
rief "guck mal Karin, da steht ein Fohlen".
Natürlich
haben wir uns alle Drei schnell etwas übergezogen und sind dann ganz aufgeregt
zu Lilly und ihrem Fohlen hin.
Es ist einfach
wunderschön und Mutter und Tochter - es ist ein Mädchen - waren und sind wohl
auf.
Die Geburt
konnte noch nicht lange her sein, da das Blut, das von der Geburt noch an
Lilly´s Beinen klebte, noch ganz frisch war.
Es war einfach
ein wunderschönes und ganz besonderes Erlebnis!
So haben wir
dann auch gleich noch Marko und Sebastian - unsere beiden Helfer geweckt - die
befürchteten, sie würden es hier auch nicht mehr mitbekommen, wie das Fohlen auf
die Welt kommt.
Ich sage
"auch", denn wir hatten nun so viele Gäste, die sich natürlich gewünscht haben,
das Fohlen noch zu sehen, bevor sie weiterziehen, es aber leider
nicht mehr miterleben konnten.
Aber Sebastian
und Marko hatten gerade noch Glück - denn heute sind sie weiter auf die Reise
gegangen. Sie sind für ein Jahr hier und wandern quasi von einem Platz zum
anderen, um möglichst viel von Land und Leuten zu sehen, sowie viele Erfahrungen
zu sammeln.
Wir wünschen
den Beiden von Herzen alles Gute und daß sie die Zeit in unserem Traumland
genießen können!
Am Montag
kommt dann unsere neue Helferin "Nicole".