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| Wind und Wellen | ||||||
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Wind und Wellen Auch wenn das Kanu eigentlich ein sehr stabiles Fortbewegungsmittel ist, ist es dennoch dem Einfluss von Wind und Wellen ausgesetzt. Eine steife Brise von vorne kann das Paddel unheimlich schwer werden lassen und ein seitlicher Windstoß wird uns in die Lage versetzen, dass wir das Kanu stabil halten müssen, um nicht zu kentern, während wir weiterhin paddeln müssen. Starke seitliche Winde können das Kanu möglicherweise kentern lassen und größere Wellen von vorne oder hinten können das Kanu schnell mit Wasser füllen. Winde sind nichts anderes als strömende Luft. Es ist manchmal möglich und auch anzuraten, dass man früh morgens oder spät abends an bestimmten Stellen fährt. Dann nämlich sind die Temperaturunterschiede zwischen der Luft über dem Wasser und dem über Land geringer und die Luftströmung daher auch schwächer. Immer dann wenn wir das geschützte Ufer in Richtung eines größeren Gewässers verlassen ist Vorsicht geboten. Selbst an sehr windigen Tagen wird das Wasser eher ruhig wirken, da die Landmasse die Winde abblockt. Gehen wir aber weiter hinaus, werden wir feststellen, dass der Wind auf die Wasseroberfläche trifft und Wellen verursacht. Noch weiter draußen werden wir dann feststellen, dass der Schutz der Landmasse vollkommen weg ist und wir deutlich größere bis große Wellen. Einmal hier angelangt ist es sehr schwierig das Kanu noch zu wenden und das sichere Ufer zu erreichen, ohne dass wir den Wellen die volle Breitseite bieten und das Kanu sich mit Wasser füllt oder sogar kentert. Wir müssen also bei unserer Planung der Kanutour auch berücksichtigen wo wir mit hohen Wellen und starken Winden rechnen müssen und uns erkundigen, wann die beste Zeit für das Passieren der Stellen ist. |
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