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| Grenzen Kennen | ||||||
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Kenne deine Grenzen Es ist immer gut zu wissen was man nicht weiß. In diesem Fall ist es aber nicht nur wichtig die eigenen Grenzen zu kennen, sondern auch die Grenzen der anderen sollten wir genauestens kennen. Über die Grenzen hinauszugehen kann und wird uns in aller Regel auch in unnötige Problemsituationen bringen. Paddelfähigkeiten Schwimmfähigkeiten Wildniserfahrung Allgemeines und Persönliches Wir körperlich fit sind sie? Passen sie in die Gruppe? Können sie mit Stress umgehen? Jeder dieser Punkte kann sich auf die gesamte Gruppe auswirken. Wir müssen daran denken, dass die Gruppe mit einer Kette vergleichbar ist und die Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Wenn wir eine Tour mit Personen planen, die wir gar nicht kennen, müssen wir genau hinterfragen welche Erfahrungen diese Person haben. Wir müssen uns darüber vergewissern, dass wir vom Gleichen reden. Eine Portage über Land in einem Park über einen gut ausgetretenen Weg ist nicht das Gleiche wie eine Portage in der Wildnis auf einem Weg, auf dem vorher noch kein anderer ging. Es spricht nichts dagegen Paddler mit auf eine Kanutour zu nehmen, die nicht viel Erfahrung haben. Irgendwann waren wir alle einmal Anfänger und zum ersten Mal auf einer Kanutour. Das eigentliche Problem ist meist, dass die Kanutour oft nicht mit den Fähigkeiten der Teilnehmer zusammenpasst, weil diese sich selbst überschätzen. Wir müssen realistisch mit unseren Fähigkeiten und denen unserer Mitpaddler umgehen und dies in unsere Planungen miteinbeziehen. Eine Reise in die Wildnis ist nicht gerade der richtige Platz um Erfahrungen mit Wildwasser zu sammeln. Der Umgang mit den Stromschnellen muss schrittweise mit einem Ausbilder erlernt werden. Klar die Trapper hier haben in früheren Tagen auch keine Ausbilder gehabt. Es gab aber auch nicht all zu viele, die noch aus ihren Fehlern lernen konnten. Während der Planungsphase müssen wir sehr pessimistisch sein. Jede Eventualität mit in die Planung einzubeziehen, ist ein Garant für eine sichere und vor allem schöne Kanutour. Wir müssen immer wieder denken: „Was ist wenn…?“ Was ist wenn wir unsere Landkarte verlieren? Haben wir eine Kopie dabei? Würde ich auch ohne die Karte meinen Weg finden und die gefährlichen Stellen auch so rechtzeitig ausmachen können? Was ist wenn unsere Gruppe durch schlechtes Wetter feststeckt. Gibt es einen Ersatzplan? Werden unsere Angehörigen in Panik geraten, weil wir nicht zur vereinbarten Zeit wieder zurück sind? Was ist wenn ein Mitglied der Gruppe krank wird? Wie bekommen wir diese Person raus? Ist diese Person evtl. die einzige, die Landkarten lesen kann, oder sich in Erster Hilfe auskennt? Was ist wenn wir uns verirren oder in eine andere problematische Situation geraten? Gibt es jemanden der über unsere Route informiert ist? Weiß diese Person auch wann unsere Reise endet? Was ist wenn ein Paddel bricht? Was ist wenn ein Kanu beschädigt wird oder verloren geht? Kanus können doch nicht verloren werden. Oh doch sie können! Jeder der schon einmal seinem Kanu hinterher schwamm weiß das recht gut. Was ist wenn wir ein Zelt beim Kentern verlieren? Können wir die Situation kompensieren? Sind die Fähigkeiten und Möglichkeiten vorhanden ein beschädigtes Kanu gut genug zu reparieren, wenn es schwer beschädigt wurde? |
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